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Wettbewerb Alten- und Pflegeheim Steyr Ennsleite

Der Bezug nach außen und nach innen, funktionale Zusammenhänge und Lichtstimmungen sowie der Wohnraum als Modul sind wesentliche Bestandteile dieses Entwurfs.
Formal verzahnt sich das Gebäude mit der Landschaft und setzt somit ein deutliches Zeichen für Kommunikation mit der Umgebung. Die einzelnen sich überschneidenden Baukörper fassen eine übersichtliche Anzahl von Zimmern zu einer Bewohnergemeinschaft zusammen. Ein lichtdurchflutetes Atrium, bzw. Hof macht die Gemeinschaftsbereiche zu einem räumlichen Erlebnis. Wichtige Merkmale aller Zimmer sind Ausblicke ins Grüne und die Orientierung zur Sonne.

Städtebauliche und ortsspezifische Aspekte
Das Altenheim wird als Objekt im Park verstanden. Der Park umspielt das Gebäude und setzt sich in der zukünftigen Wohnbebauung fort. Das Gebäude folgt der Topografie und durch die Gliederung und Abtreppung vernetzt sich der Baukörper mit der Umgebung und vermittelt zwischen den Höhen der bestehenden Bebauung. Es entsteht ein strukturierter Außenraum mit unterschiedlichen Aufenthaltsqualitäten.

Funktionale Aspekte
Betreten wird das Gebäude durch eine grosszügige Eingangshalle von einem vorgelagerten Platz, der die Klingenschmiedgasse mit dem Leopold Steinbrecher Ring für Fußgänger und, wenn notwendig, auch für den öffentlichen Verkehr verbindet. Der Ausblick auf den sonnigen Innenhof ergibt ein lichtdurchflutetes Entree. Im Anschluss befindet sich der vertikale Erschliessungsknoten mit den Liften und der Haupttreppe. Der vorgelagerte Quergang dient als Versorgungsachse und kreuzt die Erschließung der Bewohnergemeinschaften. Dies verkürzt die internen Wege.

Orientierung
In jeder Bewohnergemeinschaft gibt es Raumbezüge, die auf einer Ebene, aber auch ebenenübergreifend wirken. Fixpunkte sind der Aussenbezug, der durch eine Gemeinschaftsloggia und eine Verglasung am Spitz markiert ist und der Innenbezug, der durch das durchgehende Atrium hergestellt wird. Eine zusätzliche Hilfe ist die unterschiedliche Farbgestaltung der Türnischen in den einzelnen Bewohnergruppen.



projektgalerie

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