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design in zirbe

Die Zirbe (Pinus cembra) gehört zur großen botanischen Gattung der Kiefern. Sie ist in den westlichen Innenalpen auf 1.400 bis ca. 2.500 m Seehöhe verbreitet und oft mit der Lärche und Fichte vergesellschaftet. Sie wird im Durchschnitt 200 bis 400 Jahre alt, Schätzungen gehen jedoch davon aus dass sie bis zu 1.200 Jahre erreichen könnte. Die Zirbe bedeckt 1 % der Waldfläche in Österreich, sie wächst in der Kampfwaldzone, ist langsamwüchsig und die frosthärteste alpine Baumart.

syntax architektur hat an diesem kleinen aber feinen Wettbewerb teilgenommen um mit einem traditionellem Material zu experimentieren und neue Anwendungen im Bereich der Holzbearbeitung auszuprobieren.

V E R Z I R B T Platte
Das oft rustikale Erscheinungsbild des Zirbenhozes soll durch eine Neuinterpretation und Konzentration auf die typischen Materialeigenschaften ein zukunfsweisendes edles Image bekommen. Traditionelle Eigenschaften werden Design - orientiert eingesetzt und bewirken eine Transformation des Holzes.
Lebhaftes Astbild und Maserung: Die besonders schöne Zeichnung des Holzes durch die dunklen Äste dient als Ausgangspunkt des Musters (Hochpunkte). Die Strukturierung der Oberfläche soll der Maserung des Holzes folgen.
Fest eingewachsene Äste, gute Bearbeitbarkeit: Die Bearbeitung der ausgesuchten Bretter erfolgt mittels CNC Fräse und speziell entwickelter Software welche die Muster nach Eingabe der Astpositionen (manuell oder mittels Fotozelle und entsprechender Erkennungssoftware) automatisch generiert.
Geruch und Wohlbefinden: Durch die Vergrößerung der Oberfläche mittels reliefartiger Bearbeitung kann der sehr stark aromatische Harzgeruch des Holzes besser entweichen.
Keine Rissbildung: Es sollen ausgesuchte möglichst breite Bretter zum Einsatz kommen.
Pinosylvingehalt: Der hohe Pinosylvingehalt erlaubt es das Holz unbehandelt zu lassen, die natürliche Haptik und der Geruch bleiben erhalten.
Diesen Entwurfs- Ansätzen folgend wurden exemplarisch zwei unterschiedliche Muster entwickelt:
G I P F E L - Die Mittelpunkte der Äste bilden die Hochpunkte, die Neigung der Seitenflächen der Prismen ergeben sich durch die Verbindung der Hochpunkte mit einem gleichmäßigen rechteckigen Grundraster. Felder ohne Ast bleiben ohne Erhöhung.
T Ä L E R - Parallel eingefräste Linien werden im Bereich der Äste hochgezogen, die Äste bleiben unbearbeitet als ebene Hochpunkte stehen.

V E R Z I R B T Möbel
Der Zirbenholz - Paravent ist der idelae Raumteiler zum Wohlfühlen.
Die vergrößerte Holzoberfläche verstärkt den charakteristisch- aromatischen Harzgeruch des Zirbenholzes. Das eingefräste Oberflächenrelief unterstreicht die Plastizität des Holzes und wirkt beruhigend auf den Betrachter.
Der Paravent kann von zwei Erwachsenen gut getragen und aufgestellt werden. Ein geschwungenes Brett (HPL) kann zur Stabilisierung zwischen die Zirbenholzelemente eingeschoben und in gewünschter Position fixiert werden. Es dient wahlweise als Sitz-, Ablage-, oder Hängefläche und kann an mehreren Positonen duchgesteckt werden.
Die fünf Holzelemente sind mit durchgehenden eingefrästen Gelenkbändern aus Teflon- beschichtetem Glasfasergewebe verbunden.
Der Paravent steht auf 10 höhenverstellbaren Teflonfüßen und kann so eventuelle Unebenheiten problemlos ausgleichen.


www.zirbenwettbewerb.at

Holzcluster Steiermark GmbH
Forstweg
A- 8740 Zeltweg
Tel.: +43(0)3577/22 225-0
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