Haus H
Standort: NÖ, Österreich
Fertigstellung: 2007
Architektur: syntax architektur
Auftraggeber: privat
Fotos: Klaus Pichler, syntax architektur
Auf dem Grundstück des alten Landgasthauses wurde ein eingeschossiger Neubau errichtet. Der älteste Trakt des ehemaligen Gasthauses wurde erhalten und als Atelier adaptiert. Bei der Renovierung wurden die wiederverwertbaren Elemente des Abbruchhauses integriert.
Im rechten Winkel zum Bestand ist das neue Wohngebäude errichtet. Es besteht aus zwei zueinander versetzten, flachen Baukörpern, welche die Proportionen des Bestandes aufnehmen und sich gut in die Landschaft einfügen lassen. Der Neubau ist zum Altbau so positioniert, dass optimale Aussichtsmöglichkeiten und bestmögliche Gartenbenutzung gewährleistet sind. Das Haus besteht aus einem öffentlichen und einem privaten Bereich, die jeweils in eigenen Baukörpern angeordnet sind. Betreten wird das Gebäude an der Schnittstelle der beiden Baukörper.
Privatheit und Sichtbeziehungen sind die wesentlichen Entwurfsfaktoren. Die niedrige Gebäudehöhe führt zu einem schlanken Baukörper, der aus zwei Oberflächen besteht: die weiß verputzte Wand mit transparenten Öffnungen und das mit Kupferblech verkleidete Dach. Das Hauptentwurfselement ist das Dach, dass wellenförmig aus dem Gelände wächst. An der dem Hang zugewandten Seite wird die Welle bis zum Gelände hinuntergeführt; so entsteht eine private Terrasse mit integriertem Grünbereich. Die Reduktion der Oberflächen und der unübliche Gebäudezuschnitt führen zu einem abstrakten aber gut in der Landschaft integrierten Gebäudevolumen.
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